New York Report Pt. II – usw.
Eigentlich habe ich keinen Bock auf den zweiten Report, aber da ich schon mit einem ersten Teil angefangen habe, schreibe ich noch kurz über zwei Sachen die man vielleicht bei einem New York-Besuch mitmachen sollte.
Hush Tours
Bei der Hush Tour handelt es sich um einen Ausflug in die Entstehungsgeschichte der HipHop-Kultur. Das Besondere daran ist, dass diese Tour von den legendären All-Stars persönlich geleitet wird. In meinem Fall war Grandmaster Caz (u.a. in Wild Style) von den Cold Crush Brothers der Tour-Guide.
Die Tour beginnt in Manhattan und führt dann über Harlem in die Bronx. Dabei macht man immer wieder an historischen Stationen (Hall Of Fame, Harlem World, West-Bronx, 1520 Sedwick Ave. usw.) halt und erfährt einiges über die „vier Säulen des HipHop“. Zugegeben ist die Tour eher für „Anfänger“ ausgelegt, aber zwischen den Haltepunkten kann man immer wieder persönliche Fragen stellen. Besonders die Fragen zu Vergleichen zwischen der damaligen Kultur und der heutigen Rap-Musik-Industrie schienen in Caz einige Emotionen zu wecken. Was Nas mit „HipHop Is Dead“ meint wurde auf jeden Fall noch mal deutlich.
Die Tour dauert insgesamt kapp vier Stunden wobei man eine Stunde für ein sinnloses (selbst zu bezahlendes) Essen und Caz Promo-CDR Verkäufen abziehen muss. Er meinte noch zu mir, dass man gerade daran arbeitet die Tour zu verlängern und dann die Boroughs Queens und Brooklyn mit einbeziehen will.
HipHop Karaoke
Zu diesem Teil (am Freitag den 20.02.2009 im Southpaw, Brooklyn) bin ich etwas zu spät gekommen und habe nur knapp 1 ½ Stunden mitbekommen. Die haben aber auch gereicht. Was das Prinzip der Show ist sagt schon der Name: Karaoke. Nur das man nicht mit seinen Freunden gemütlich wie bei Singstar herumsitzt (also ich nicht…aber es gibt Leute die das machen), sondern ein vollgepackter Konzert-Saal vor einem steht. Für einen Track ist man sozusagen der Star des Abends. 
Vor der Show haben sich alle "MC's" in eine Liste eingetragen und dazu ein Instrumental gewünscht. Diese wurden dann nacheinander aufgerufen und los gings. Auffällig war, dass sich alle Leute selbst und die Stadt New York gefeiert haben. Denn es wurden ausschließlich NY-HipHop-Klassiker gewählt die eigentlich sowieso jeder auswendig kann. Aus diesem Grund war die Stimmung sehr gut und teilweise sind die Leute auch ausgerastet. Und das obwohl der Track von jemand ganz anderen gerappt wurde. Rap.
Okay. Ich habe noch tausend andere Sachen erlebt, aber wer Hip Hop-orientiert in NY unterwegs ist, kann sich die oben genannten Sachen ruhig geben. Bitte danke.




